Twitter ist nun schon lange im Mainstream angekommen. Twittern ist IN und angesagt. “Wer nicht twittert ist von gestern” – Das bekommt man mittlerweile zu hören, wenn man sich als “Nicht-Twitterer” zu erkennen gibt.
Tatsächlich nimmt die Zahl der Twitter-User ständig zu. Auch viele Unternehmen tummeln sich mittlerweile auf twitter und kommunizieren über diesen zusätzlichen Kanal mit potenziellen Kunden. Darunter finden sich zunehmend auch kleinere mittelständische Betriebe.
Was hat das ganze mit der Schule und dem Vertretungsplan zu tun?
Grundsätzlich besteht natürlich für jede Schule die Möglichkeit, sich einen Twitter-Account zuzulegen um dann fröhlich drauf los zu zwitschern. Damit das Ganze auch sinnvoll für die Schüler und andere Beteiligte ist, sollte natürlich gründlich überlegt werden, was denn alles für Informationen über Twitter verteilt werden sollen.
Zur Auswahl stehen:
Eine Twitter-Nachricht besteht (bekanntlich
) aus 140 Zeichen – nicht gerade viel Platz für ausführliche Informationen. Üblicherweise wird lediglich auf andere Inhalte verwiesen, die dann beispielsweise auf der Schulhomepage liegen. Hierfür ist Twitter wirklich ein hilfreiches, zusätzliches Mittel um Aufmerksamkeit auf aktualisierte Inhalte der Schulhomepage zu lenken.
Auch als Erinnerung für Termine kann ein Post bei Twitter sicherlich hilfreich sein.
Nun kommen wir aber zur im Titel “Vertretungsplan auf Twitter” versprochenen Frage: Soll / Kann / Darf / Muss eine Schule ihren Vertretungsplan twittern?
Fangen wir einmal hinten an:
Für Schüler ist die zusätzliche Möglichkeit sich zu informieren bzw. informiert zu werden natürlich komfortabel. Viele Schüler sind über den Tag sowieso immer Mal wieder in Twitter unterwegs und bekommen dann natürlich auch mit, wenn die Schule etwas twittert.
Dies fällt auch gerade auf Twitter dadurch auf, dass durch Initiative von Schülern der Vertretungsplan ihrer Schule immer öfter in Twitter gelangt, z.B. der “gelbe Zettel”. Hier stellt sich natürlich die Frage, in wie weit die Schule zugestimmt hat, ob sie überhaupt davon weiß oder sie die Eigeninitiative der Schüler womöglich unterstützt.
Ein weiteres Beispiel, ist der Vertretungsplan auf Facebook. Auch darüber lässt sich viel diskutieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vertretungsplan direkt in Twitter zusätzlichen Nutzen und Komfort bieten kann. Allerdings sollte eine Veröffentlichung des Vertretungsplans im Internet auch immer mit der Schule (und den Lehrern) abgesprochen werden um auch dem Datenschutz gerecht zu werden.
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